Mit Effizienz in die neue Saison: Skigebiete im DACH-Raum investierten in smarte Seilbahntechnologien
Destinationen in den Alpen setzen auf einen Mix aus bewährten und innovativen Produkten von LEITNER
Für die Skisaison 2025/26 investierten österreichische, deutsche und schweizer
Skigebiete gezielt in neue Seilbahnanlagen von LEITNER. Im Mittelpunkt stehen dabei
energieeffiziente Antriebssysteme, ein hoher Automatisierungsgrad sowie
intelligente Modernisierungslösungen im Bestand. Beispielgebend dafür ist die rasch
steigende Beliebtheit der LeitPilot-Technologie für den autonomen Stationsbetrieb,
die am steirischen Hauser Kaibling zum Einsatz kommt. Im Bayerischen Wald werden
mit umfassenden Modernisierungsmaßnahmen am Almberg mit zwei neuen
Sesselbahnen neue Maßstäbe für Komfort und Nachhaltigkeit gesetzt. In der Schweiz
setzt sich der Trend in Richtung Retrofit in St. Moritz weiter fort, zudem war LEITNER
erneut im Matterhorn Ski Paradise für den Bau einer neuen Sesselbahn im Einsatz.
Seit Mitte November 2025 ist die neue „Senderbahn“ im österreichischen Skigebiet Hauser
Kaibling (Steiermark) betriebsbereit. Die neue 10er-Kabinenbahn mit LeitPilot für den
autonomen Stationsbetrieb bringt ein deutliches Plus an Komfort und Kapazität. Mit einer
Geschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde befördert die neue Anlage bis zu 2.800
Personen pro Stunde zum Senderplateau. Moderne Kabinen des Typs Diamond EVO Deep,
hohe Windstabilität und innenliegende Skiköcher machen die 5-minütige Fahrt besonders
für Familien angenehm. Bereits im Vorjahr eröffnete im Skigebiet die ebenfalls mit LeitPilot
ausgestattete 8er-Sesselbahn CD8C „Kaiblinggrat“.
Im Skigebiet Dachstein West wurden rund 22 Millionen Euro in zwei neue 6er-Sesselbahnen
investiert. Die Anlagen „Angeralm“ und „Aussichtsberg“ ersetzen einen Schlepplift sowie
eine 4er-Sesselbahn und verbinden seit Anfang der Saison Gosau und Annaberg
komfortabler und effizienter. Wetterschutzhauben, Sitzheizung und automatisch
schließende Bügel sorgen für ein deutliches Plus an Komfort und Sicherheit.
Mehr Leistung am Matterhorn und ressourcenschonende Attraktivierung in St. Moritz
Im Matterhorn Ski Paradise beschleunigt eine neue 8er-Sesselbahn die Verbindung vom
Riffelberg nach Gifthittli. Dabei steht das Thema Nachhaltigkeit stark im Zentrum:
Solarpaneele unterstützen die Energiegewinnung, Stützenfundamente werden
wiederverwendet und der LEITNER DirectDrive reduziert den Energieverbrauch sowie die
Geräuschentwicklung deutlich. Für den maximalen Komfort auf der Strecke kommt der
Premium-Sessel EVO mit Einzelfußrastern und Wetterschutzhauben zum Einsatz.
Zudem wurde die neue 8er-Sesselbahn mit Stationen in der markanten Form der italienischen
Designschmiede Pininfarina realisiert.
In St. Moritz wurde nach rund 30 Betriebsjahren die bisherige 4er-Sesselbahn
„Randolins“ umfassend erneuert. Die neue, 6er-Sesselbahn ermöglicht den komfortablen
Aufstieg sowohl von der Paradiso- als auch von der Trutz-Seite. Mit einer Förderleistung
von bis zu 2.400 Personen pro Stunde – gegenüber bislang 1.500 – und einer
Fahrgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde erfüllt die Anlage höchste
Anforderungen an Kapazität, Effizienz und Betriebssicherheit. Trotz des vollständigen
technischen Neubaus inklusive LeitPilot in der Bergstation, stand der nachhaltige Umgang
mit Ressourcen im Mittelpunkt der Umsetzung. Aufgrund des guten Zustands der
bestehenden Bausubstanz konnten neun der insgesamt fünfzehn Seilbahnfundamente
weiterverwendet werden, die übrigen mussten lediglich punktuell verstärkt werden. Damit
verbindet die CD6C „Randolins“ modernste Seilbahntechnologie mit einer
verantwortungsvollen Weiterentwicklung des Bestands.
Parallel dazu wurde auch die rund 30 Jahre alte 4er-Sesselbahn „Lej da la Pêsch“ im
Rahmen eines gezielten Retrofit-Programms für die Zukunft gerüstet. Die bereits im Herbst
2025 abgeschlossene Modernisierung brachte neben einem autonomen Stationsbetrieb mit
Leitpilot in der Bergstation neue Sessel mit gepolsterten Sitzen, verriegelbaren
Schließbügeln, Einzelfußrastern sowie eine leicht erhöhte Fahrgeschwindigkeit, die nun für
kürzere Wartezeiten sorgt. Entlang der Strecke wurden lediglich kleinere
Instandhaltungsarbeiten an den Fundamenten durchgeführt, um die Anlage auf den
aktuellen Stand zu bringen. Damit reiht sich die Anlage erfolgreich in Schweizer Retrofit-
Projekte von LEITNER der jüngeren Vergangenheit in Corviglia und Arosa Lenzerheide ein.
Deutschland: Zukunftsweisende Investitionen am Almberg
Auch in Deutschland setzt LEITNER Maßstäbe bei der Modernisierung von Skigebieten. Im
Skizentrum Mitterdorf, das als „Gletscher des Bayerischen Waldes“ bekannt ist, wurden
umfassende Investitionen getätigt, um die Destination zukunftsfit zu machen. Der
Zweckverband Wintersportzentrum Mitterfirmiansreut-Philippsreut investierte rund 23,2
Millionen Euro in ein ganzjährig attraktives Angebot. Herzstück des Projekts sind zwei neue
Aufstiegsanlagen von LEITNER: die 6er-Sesselbahn „Almbergbahn“ und die 4er-
Sesselbahn „Kleiner Almberglift“. Die neue „Almbergbahn“ überzeugt durch ihre Windstabilität, eine maximale
Fahrgeschwindigkeit von 5 m/s und eine Förderleistung von 1.600 Personen pro Stunde. 40
komfortable 6er-Sessel mit Wetterschutzhauben, Komfortpolsterung und Einzelfußrastern
sorgen für ein angenehmes Fahrerlebnis. Die Trasse wurde so gewählt, dass die gesamte
Pistenfläche ohne bauliche Hindernisse genutzt werden kann. Auch die neue fixgeklemmte
4er-Sesselbahn „Kleiner Almberglift“ steigert mit einer Kapazität von 1.400 Personen pro
Stunde und modernen Premium-Sesseln des Typs EVO den Komfort für die Gäste. Beide
Anlagen sind für den Sommer- und Winterbetrieb ausgelegt und unterstützen damit das Ziel,
ein ganzjähriges Freizeitangebot am Almberg zu schaffen.
Bilder: Leitner