RIESENSLALOM IN ALTA BADIA, MARCO SCHWARZ OHNE RIVALEN AUF DER GRAN RISA: DER ÖSTERREICHER KEHRT NACH FAST ZWEI JAHREN ZUM SIEG ZURÜCK
Zum 40. Jubiläum der alpinen Ski Weltcup Rennen in Alta Badia besiegte Schwarz den Brasilianer Braathen um 18 Hundertstel, Dritter wurde Brennsteiner. Alex Vinatzer belegte den 14. Platz.
Alta Badia (Südtiroler Dolomiten/Italien) – Im Riesenslalom von Alta Badia, der sein 40-jähriges Jubiläum feierte, setzte sich der 1995 geborene Österreicher, Marco Schwarz, erstmals auf der ikonischen Piste im Herzen der Südtiroler Dolomiten durch und feierte seinen insgesamt siebten Weltcupsieg, zwei Jahre nach seinem letzten Karriereerfolg (am 22. Dezember 2023 gewann er den Slalom von Madonna di Campiglio).
Die italienischen Pisten liegen Schwarz also ganz besonders. Nach einem königlichen ersten Lauf, in dem er allen Konkurrenten enorme Abstände abnahm, verstand er es im zweiten Durchgang, dem Angriff von Lucas Pinheiro Braathen standzuhalten und einen Vorsprung von 18 Hundertstelsekunden auf den Brasilianer zu verteidigen. Dieser erwies sich als wahrer Sportsmann und ging symbolisch auf die Knie, um den Sieger zu ehren, der nach einem langen Leidensweg wieder ganz oben auf dem Podest stand. Vervollständigt wurde das Podium von einem weiteren Österreicher, Stefan Brennsteiner (22 Hundertstel zurück), der im November den Riesentorlauf von Copper Mountain gewonnen hatte: Auch er eilte sofort herbei, um den Landsmann zu umarmen.
Schwarz hob den von dem Künstler Daniele Basso geschaffenen Pokal in den Himmel. Basso ist der Autor der Skulptur GIGANT, die am Start der Gran Risa Piste aufgestellt ist und in diesem Jahr das 40-jährige Jubiläum mit einer Hommage an die lokale Gemeinschaft und das Gebiet feierte, als Dank für die stets konstante Unterstützung. Während der Siegerehrung stießen die beiden Österreicher und der Brasilianer schließlich auf beste Weise auf ihr Ergebnis in Alta Badia an, dank der von der Cantina Drusian gestifteten Schaumweine.
Nur Sechster wurde dagegen der Weltcup-Gesamtführende und Sieger der letztjährigen Ausgabe Marco Odermatt, der jedoch in der Gesamtwertung weiterhin einen komfortablen Vorsprung hat (805 Punkte). Ihm folgen ausgerechnet Schwarz (351) und der Norweger Henrik Kristoffersen (326). In der Riesentorlauf Wertung hingegen führt Brennsteiner (305 Punkte), dicht gefolgt von Odermatt (300) und Schwarz (252).
Alex Vinatzer war mit Platz 14 (+1,28 Sekunden) der beste Italiener des Tages. Weiter zurück landeten Tobias Kastlunger auf Rang 25 (+2,40) und Filippo Della Vite auf Platz 27 (+2,79). Bereits im ersten Durchgang schieden die anderen Italiener aus: Luca De Aliprandini, Simon Talacci und Stefano Pizzato.
Morgen geht das Spektakel in Alta Badia weiter – von den weiten Riesentorlauftoren zu den drehenden Slalomstangen. Der erste Slalomdurchgang ist für 10.00 Uhr angesetzt, der zweite für 13.30 Uhr. Das Rennen wird weltweit im Fernsehen übertragen; in Italien ist es live auf Rai 2 und Eurosport 1 zu sehen. Für Italien gehen an den Start: Alex Vinatzer, Tommaso Sala, Tobias Kastlunger, Matteo Canins, Tommaso Saccardi und Simon Maurberger.
Die offizielle Rangliste kann hier heruntergeladen werden:
Bilder by Pentaphoto, sbt, freddy planinschek
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Klaus Hönigsberger war voll begeistert von den 5 Rennen in Gröden und Alta Badia
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Der langjährige Pressechef der Hahnenkammrennen Wolfgang Leitner und Andy Hochwimmer Technischer Leiter KitzSki gratulierten den Verantwortlichen Organisatoren der Rennen.
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