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43 Dienstjahre am Dachstein-Gletscher

Franz Putre tritt nach über 43 Dienstjahren am Dachstein-Gletscher in den Ruhestand. © Dachstein

Franz Putre verabschiedet sich in den Ruhestand

Nach mehr als 43 Jahren tritt Dachstein-Urgestein Franz Putre in den wohlverdienten Ruhestand. Bis zu 70.000 Höhenmeter legte der beliebte Wagenbegleiter tagtäglich mit der Dachstein-Seilbahn zurück. Am 23. November tritt er nun seinen letzten Dienst an - ein Nachtdienst alleine auf 2.700 Metern Seehöhe, als Maschinist der Dachstein-Gletscherbahn.

Der gelernte Installateur aus Weißenbach bei Haus im Ennstal begann seine Dachstein-Laufbahn im Jahr 1976 bei der oberösterreichischen Dachstein Tourismus AG. Nach kurzer Zeit als Mitarbeiter beim Schladminger Schlepplift wurde der „Wagen 2“ der Dachstein-Gletscherbahn zu seiner zweiten Heimat. Im Jahr 2003 - nach der Übernahme der Planai-Hochwurzen-Bahnen - wurde Franz Putre als Mitarbeiter übernommen und zeichnete sich immer durch seine pflichtbewusste Arbeitsweise aus. Bis zu siebzig Mal pro Tag begleitete Franz Putre Dachstein-Besucher, Skifahrer und Langläufer bei ihren Berg- und Talfahrten in der Gondel und konnte dabei mit seinem großen Wissen über die Geschichte des Dachsteins so manchen Gast begeistern. In den letzten 15 Jahren erweiterte sich das Arbeitsspektrum noch einmal: Neben seiner Arbeit als Wagenbegleiter hatte er als Maschinist der Dachstein-Gletscherbahn den höchsten Arbeitsplatz der Steiermark.

„Ich möchte Franz Putre ein herzliches Danke aussprechen. 43 Jahre lang war er ein sehr wertvoller und vielseitiger Mitarbeiter für das Unternehmen. Auch bei der Weiterentwicklung am Gletscher, wie die bei der Elektrifizierung im Jahr 2004 und dem Neubau im Jahr 2013, war er immer mit vollem Einsatz dabei“, so Dachstein-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem.