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Erfolgssaison 2017/18

Fachgruppenobmann Arthur Moser und Obmann-Stv. Fabrice Girardoni. © Lunghammer

WKO-Fachgruppentagung der Steirischen Seilbahnen am Salzstiegl. © Lunghammer

Christian Felder sprach über aktuelle Themen aus dem Technikerkomitee. ©Lunghammer

Fachgruppenobmann Arthur Moser, Bürgermeister von Hirschegg-Pack Gottfried Preßler und GF Friedrich Kaltenegger (Salzstiegl). ©Lunghammer

GF Oliver Käfer, Obmann-Stv. Fabrice Girardoni und Obmann Arthur Moser überreichten Klaus Hönigsberger die „Auszeichnung für 40 Jahre Treue“. ©Lunghammer

GF Christian Lang (pronatour), GF Gerhard Fladenhofer (Hydrosnow), Stefan Winter (Sales Manager Alturos).

GF Alexander Kolar (Charge´n´go) und GF Josef Urschler (Agropac).

GF Gottfried Gambs (Berg- bahnen Turracher Höhe), Bürgermeister von Hirschegg-Pack Gottfried Preßler, GF Daniel Berchthaller (Reiteralm Bergbahnen).

Norbert Suppan, Bürgermeister von Gschnitz Christian Felder (Technikerkomitee), Obmann Arthur Moser, GF Peter Soukal (Kässbohrer Austria).

Karl Gillesberger (carvatech) und GF Johann Kleinhofer (Mariazeller Bürgeralpe).

Über 100 Millionen Euro Umsatz durch Steirische Seilbahnen

Bei der Fachgruppentagung der Steirischen Seilbahnen am 15. Oktober wurden gleich zwei neue Meilensteine in der Erfolgsgeschichte der Branche präsentiert: In der Vorjahressaison 2017/18 konnte nicht nur die 100-Millionen-Euro-Umsatzgrenze überschritten werden, es wurden auch erstmals mehr als vier Millionen „Ersteintritte“ gezählt. Und für den aktuellen Winter hat man sich gerüstet: 22 Millionen Euro wurden im Sommer in den Ausbau von Qualität, Sicherheit und Komfort der weiß-grünen Seilbahnen investiert.

Im Zuge der WKO-Fachgruppentagung der Steirischen Seilbahnen am 15. Oktober 2018 am Salzstiegl konnte Fachgruppenobmann Arthur Moser wieder auf ein erfolgreiches Jahr mit einer starken Wintersaison 2017/18 zurückblicken. „Die Steirische Seilbahnwirtschaft konnte mit 4,1 Millionen Ersteintritten ein Plus von 9,1 Prozent an verzeichnen“, präsentierte Moser gleich den ersten Meilenstein einer starken Vorjahres-Wintersaison. Und legte gleich einen weiteren darauf: „Ebenso haben wir die 100-Millionen-Euro-Schwelle bei den Umsätzen, die durch die Steirischen Seilbahnen generiert wurden, überschritten. Damit sind die Steirischen Seilbahnen ein maßgeblicher Faktor des wirtschaftlichen Erfolges des Landes.“ Und auch für die bevorstehende Wintersaison sei man gut vorbereitet, erklärte der Fachgruppenobmann. So wurden über den heurigen Sommer Steiermark weit 22 Millionen Euro in Qualität, Sicherheit und Komfort investiert. „Dadurch wird nicht nur die Position im Skifahrermarkt gesichert, sondern nachhaltige Wertschöpfung im Land und insbesondere in den Regionen geschaffen“, so Moser. Und Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnwirtschaft ergänzt: „Die Seilbahnen sind unverzichtbar für den Tourismus und den Sport. Vor allem in den österreichischen Regionen sind sie maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg. Arbeitsplätze und Innovation werden durch die Seilbahnen im ländlichen Raum garantiert.“

Wie stark der Vorjahreswinter insgesamt war, machte Moser an weiteren beeindruckenden Zahlen deutlich: So betrug die Wertschöpfung rund um die Seilbahnnutzer in der Steier- mark insgesamt 290,4 Millionen Euro – das ist ein Plus von 16,5 Millionen Euro. Die Seilbahnen selbst sorgten mit ihren 1.230 Arbeitsplätzen für eine Wertschöpfung von 61,8 Millionen Euro. Sie sicherten damit indirekt 5.350 weitere Arbeitsplätze in den Regionen. Und auch als Umsatzbringer (535,2 Millionen Euro) und als Steuerfaktor für den Staat (75,8 Millionen Euro an Umsatzsteuer) seien die Seilbahnen in der Steiermark nicht mehr wegzudenken, bekräftigt Moser. Das zeigten auch die Nutzungsdaten: „4,1 Millionen Ersteintritte und 2,7 Millionen Nächtigungen belegen die Attraktivität der Steirischen Seilbahnen eindrucksvoll.“ Davon profitieren vor allem die Regionen, so Moser: „Der Wertschöpfungsfaktor von 6,4 belegt, dass pro 1.000 Euro an ausgezahlten Löhnen insgesamt 6.500 Euro in der Region bleiben. Von den größten Ausgaben der Seilbahnnutzer – durchschnittlich 130,2 Euro – entfallen rund 25 Prozent auf die Beherbergung, rund 21 Prozent auf das Seilbahnticket und knapp 18 Prozent auf die Gastronomie.“

Und nicht nur für die bevorstehende Saison 2018/19 ist man im Steirerland vorbereitet –auch darüber hinaus. „Für die Zukunft wird das Sommerangebot weiter ausgebaut werden und auch die Qualitäts- offensive des Landes bis Ende 2019 verlängert. Durch diese Förderung für kleine und mittlere Skigebiete konnten diese in ihre unternehmerische Zukunft investieren und dem Skifahrer-Nachwuchs als wichtige Freizeitinfrastruktureinrichtungen erhalten bleiben“, bedankte sich Moser besonders bei Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die diese Initiative vorantreibt.

Personeller Wechsel
Nach der langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Hauser Kaibling Seilbahn- und Lift ges.m.b.H. & Co KG wird Moser mit 31. Dezember von dieser Funktion zurücktreten. „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, erklärte Moser bei der Fachgruppentagung.

Große Ehre für Klaus Hönigsberger
Skiareatest-Präsident und Medieneigentümer des s&bt Magazins Klaus Hönigsberger wurde anlässlich der Steirischen Seilbahntagung ausgezeichnet. Bereits seit 40 Jahren besucht er die jährlich stattfindende Steirische Seilbahntagung. Fachgruppenobmann Moser bedankte sich bei Klaus Hönigsberger für die Unterstützung: „Seit 40 Jahren bist du ein Freund der Seilbahnwirtschaft. Dafür möchten wir dir heute Danke sagen.“ Klaus Hönigsberger erhielt die Urkunde „Auszeichnung für 40 Jahre Treue“ zur 40-jährigen Teilnahme an der Fachgruppentagung der Steirischen Seilbahnen. Mit großem Stolz nahm er die Auszeichnung von Fachgruppenobmann Arthur Moser, seinem Stellvertreter Fabrice Girardoni und Geschäftsführer Mag. Oliver Käfer entgegen.

www.wko.at/stmk