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Großarler und Dorfgasteiner Bergbahnen

Die Geschäftsführung der Großarler und Dorfgasteiner Bergbahnen: Sepp Gruber und Manfred Millinger. © Großarler Bergbahnen

Manfred Millinger - neuer technischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführung der Großarler und Dorfgasteiner Bergbahnen ist nun wieder komplett: Am ersten Arbeitstag stellte sich Ing. Manfred Millinger aus Bad Hofgastein den Medien vor und berichtete über herausfordernde Projekte. Millinger folgt Siegfried Plöbst nach, der wegen der unbefriedigenden Lösung der Pistensperre durch die zuständigen Behörden nach 1,5 Jahren seine Funktion zurückgelegt hat. Der kaufmännische Geschäftsführer der Pongauer Skischaukel, Sepp Gruber, bereitet das Unternehmen auf künftige Projekte vor. Außerdem will er gemeinsam mit seinem Team die Arbeitgebermarke des Leitbetriebs stärken.

Manfred Millinger ist ein höchst erfahrener Seilbahner. Der 58-jährige ist bereits seit 1981 für die Gasteiner Bergbahnen AG tätig gewesen. Als Prokurist und Technischer Leiter verantwortete er zuletzt maßgeblich die technische Umsetzung des Generationenprojekts „Schlossalm neu“. Darüber hinaus ist Millinger in der Ausbildung für Seilbahnbetriebsleiter und Maschinisten tätig sowie Mitglied des Bundes- und Landestechnikerkomitees des Fachverbands der Seilbahnen. Der Aufstieg in die Geschäftsführung ist ein logischer Schritt in der Karriere des versierten Ingenieurs, der an der HTL Saalfelden in der Fachrichtung Elektrotechnik maturiert hat. Als Bad Hofgasteiner stellt er auch eine starke persönliche und familiäre Verbindung zwischen dem Großarltal und dem Gasteinertal her.

„Unser Angebot ist imageprägend für das Wintersportland Salzburg“

In seiner neuen Funktion kommen auf Manfred Millinger interessante Herausforderungen zu. Das gilt insbesondere für das Projekt eines weiteren Skigebietszusammenschlusses zwischen Großarltal und Dorfgastein. „Wir sind als Massenbeförderer für hunderttausende Gäste auf den Seilbahnanlagen und Skipisten verantwortlich. Eine hervorragende Dienstleistungsqualität und ein attraktives Angebot zu bieten, sind wichtig und imageprägend für die Skischaukel und das Wintersportland Salzburg“, erklärt der neue Geschäftsführer. Sein Ziel ist es, einheitliche höchste technische Standards auf beiden Seiten des Berges einzuführen. Das könne nur dann funktionieren, wenn entsprechend qualifizierte Teams von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Er selbst verstehe sich als Motivator und setze voll auf Kollegialität und eine offene Gesprächskultur.

Wie Manfred Millinger hat auch der kaufmännische Geschäftsführer Sepp Gruber mehr als 30 Jahre Branchenerfahrung. Er hat im letzten Vierteljahr gemeinsam mit den Prokuristen Josef Aichhorn in Großarl und Hannelore Pfister in Dorfgastein sowie den Großarler Handlungsbevollmächtigten Anton Knapp, Felix Taxer und Engelbert Gschwandtl das Bergbahnen-Duo alleine geführt. Auf seiner Agenda ganz oben steht nach wie vor das von der zuständigen Behörde als Verordnungsgeber ungelöste Problem rund um die Nichteinhaltung der Sperre der Pisten zur nächtlichen Präparierung.

Karrierechancen bei den Bergbahnen für Menschen aus der Region

Marketing ist eine wichtige Aufgabe von Seilbahnunternehmen, Kommunikationsaktivitäten für das Finden und Binden der „besten Köpfe“ sind noch eher selten. Die Bergbahnen Großarl und Dorfgastein haben das jetzt geändert: Bereits vor einem Jahr wurde ein Projekt gemeinsam mit der Agentur Plenos aus Salzburg ins Leben gerufen, das zu zahlreichen Maßnahmen für die 160 Beschäftigten im Winter und 85 im Sommer geführt hat. So wurden attraktive Benefits für das gesamte Team inklusive der Lehrlinge entwickelt, die interne Information gestärkt und eine eigene Karriere-Webseite unter der Adresse www.bergbahnkarriere.at online gestellt. Dort wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Videos authentisch erzählt, wie es ist, bei den Seilbahnen im Großarltal und Dorfgastein zu arbeiten.

„Unser Ziel ist es,“ so Sepp Gruber, „besonders Menschen aus der Region einen sicheren Arbeitsplatz mit Zukunft und einem fairen Lohnniveau, das zuletzt wieder angehoben wurde, zu bieten. Unsere Herausforderung ist es, Natur und Technik zu verbinden und unseren Gästen einen optimalen Service anzubieten.“ Neben abwechslungsreichen Aufgabengebieten, bedürfnisorientierten Arbeitszeiten, Förderung durch Ausbildungsmaßnahmen und viele weitere Angebote ist für Sepp Gruber aber das schlagende Argument die Nähe zum Wohnort: „Einwohner des Großarltales oder des Gasteinertales müssen nicht auspendeln und gewinnen dadurch viel Lebenszeit, die sonst mit dem Pendeln verloren ginge. Durch den Wegfall von langen Anfahrtswegen zum Arbeitsplatz wird zudem ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.“

Schon jetzt können sich Bewerberinnen und Bewerber für eine der offenen Positionen in den vielfältigen Einsatzbereichen bewerben. Besonders ansprechen möchten die Seilbahnen auch Frauen. „Wir bieten ihnen Ausbildungswege und den Einstieg in ein neues interessantes Tätigkeitsgebiet an“, verspricht Gruber.

Seit dem Jahr 2001 sind die Großarler Bergbahnen bei den Dorfgasteiner Bergbahnen beteiligt, inzwischen ist der Anteil deutlich über 50 % gestiegen. Jetzt ist es das Ziel, auf der einen Seite durch die Zusammenarbeit Synergien zu heben, auf der anderen Seite die Skischaukel gemeinsam weiterzuentwickeln. Konsequent lautet auch der Untertitel der im letzten Jahr aus der Taufe gehobenen Unternehmensinformation mit dem Titel AUFFI auch „Alle gemeinsam am Berg.“

Eine neue Qualität wird dieses Selbstverständnis der bergübergreifenden Zusammenarbeit durch den geplanten Skigebietszusammenschluss von Großarl Mitte nach Dorfgastein Mühlwinkel erreichen. Das Behördenverfahren laufe ebenfalls recht vielversprechend ab, sodass es alles in allem „gute Aussichten für das Zukunftsprojekt gibt,“ weiß Gruber.

www.dorfgasteiner-bergbahnen.at 
www.grossarltal.info