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Nachhaltig für kommenden Generationen

Rupert Schiefer, Vorstand und Geschäftsführer der Bergbahnen Dachstein Salzkammergut. © Traunsee Touristik GmbH

Am Feuerkogel setzen die Verantwortlichen auf den Ausbau der E-Mobilität. © Traunsee Touristik GmbH

Einige Standorte sind bereits mit Photovoltaikanlagen ausgestattet wie am Grünberg oder bei der Bergstation Panoramajet. © ARGE Dachstein West / Mirja Geh

Dachstein West – Natürlich im Salzkammergut: Nachhaltigkeit im Tourismus boomt

Grüne Wiesen und Wälder, saubere Luft und klares Wasser - in der Region Dachstein West erstreckt sich die Natur wie im Bilderbuch. Der Schutz der Umwelt und der Lebenswelten ist für die Verantwortlichen der Bergbahnen, des Tourismus, der Hotellerie und der Gastronomie im Fokus. Zahlreiche Maßnahmen sichern das „grüne Erbe“ für nachstehende Generationen.

Die intakte Naturlandschaft rund um den Dachstein ist für viele Gäste aus dem In- und Ausland ein mehr als guter Grund, um den Urlaub in dieser Region zu verbringen. Die Statistiken zeigen das ganze Jahr überdurchschnittliche Buchungen und diese sind auch für diese Sommersaison bereits auf Top-Niveau. Um die Natur als Anziehung zu erhalten, werden zahlreiche Maßnahmen in der Region Dachstein West umgesetzt: beginnend bei der E-Mobilität, der Reduzierung des CO2-Fußbadrucks, dem Einsatz von Erneuerbaren Energien und vieles mehr.
„Ein ressourcenschonender Umgang mit der Natur hat bei uns oberste Priorität, denn wir sind für sie verantwortlich und wollen sie gesund noch viele Jahre erleben. Daher setzen wir auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen für unsere Bergbahnen. So erfolgt der Betrieb unserer Anlagen nahezu CO2-neutral. Die Sommerrodelbahn am Grünberg wird mittels Energie aus der Photovoltaikanlage betrieben und der Ausbau des Angebots rund um einen öffentlichen Verkehr sowie der E-Ladestationen wird laufend erweitert“, berichtet Rupert Schiefer, Vorstand und Geschäftsführer der Bergbahnen Dachstein Salzkammergut über einige der Maßnahmen rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Einige Standorte sind bereits mit Photovoltaikanlagen ausgestattet wie am Grünberg oder bei der Bergstation Panoramajet. Aber auch im Winter geht es „grün“ weiter. „Unsere Beschneiungsanlagen sind mit den neuesten Technologien ausgestattet. Wir bieten eine umweltverträgliche Pistenpräparierung und erzeugen nur jenen Schnee, der auch notwendig ist. Die Schneekanonen laufen mittels Wasser aus den Speicherteichen.“ Auch die Landschaftspflege und die Almbewirtschaftung sind wichtige Pfeiler zu einem Mehr an Nachhaltigkeit in und für die Natur.

Nachhaltigkeit im Dialog
In der Ferienregion Dachstein Salzkammergut wird das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben. „Wir schützen mit nachhaltigen Projekten unsere Umwelt, stärken die lokale Wirtschaft und bieten den Gästen ein authentisches und hochwertiges Erlebnis. Und das Thema ist auch in der Bevölkerung sehr stark verankert“, berichtet Mag. (FH) Christian Schirlbauer, Geschäftsführer Ferienregion Dachstein Salzkammergut. So wird in der Region auch die Mobilität stark weiterentwickelt, Angebot wie eine flächendeckende Infrastruktur für die E-Mobilität, der Ausbau der öffentlichen Verkehrsanbindungen für die An- und Abreise oder auch den Salzkammergut Shuttle minimieren Umweltbelastungen vor Ort. Das traditionelle Handwerk der Region und die lokalen Produkte werden unter anderem im HandWerkHaus in Bad Goisern für Interessierte gezeigt und zahlen auf die regionalwirtschaftlichen Entwicklungen nachhaltig ein. „Mit einer offenen Kommunikation und dem Engagement aller Beteiligten ist die Ferienregion Dachstein Salzkammergut ein Vorreiter für nachhaltigen Tourismus!“

Nachhaltigkeit, die ankommt
Die Gäste auf der salzburgerischen Seite des Dachsteins, genauer im Tennengau, erhalten bei ihrem Aufenthalt die TennengauCard. Mit dieser sind sie berechtigt den Bus und die Bahn kostenlos, während des Urlaubs, zu nutzen. 90 Prozent der Gäste nutzen das Tennengau Ticket zu einer Bus- oder Zugfahrt in die Stadt Salzburg, nach Gosau oder zu einem anderen Ausflugsziel. „Viele Gäste informieren sich bei uns bereits rund um eine nachhaltige Anreise. Von Wien aus reisen die Gäste zum Beispiel innerhalb von maximal 3 Stunden mit dem Zug und/oder Bus an. Die Nachfrage ist hoch. Tatsächlich kommen dann nur circa 10 Prozent der Gäste mit der Bahn“, so Alexandra Winter vom Gästeservice Tennengau. Das Thema Nachhaltigkeit ist aber auch bei den Betrieben in der Region ein großes Thema. In Abtenau arbeitet ein Start-up damit, den Kaffeesud von Hotels und Restaurants in Pellets und anderes Heizmaterial umzuwandeln. Auch Hotellerie und Gastronomie setzen immer stärker auf regional, saisonal und nachhaltig.

www.dachstein.at