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Steirische Seilbahnen

LAbg. Friedrich Reisinger, Sparten-GF Mag. Peter Lackner, FG-GF Mag. Oliver Käfer, FG-OM Mag. Fabrice Girardoni, Sparten-OM KommR Alfred Ferstl, Brigitte Schlathau Stadt Mürzzuschlag, DI Karl Rudischer Bürgermeister Mürzzuschlag, Mag. Hannes Nothnagel Wintersportmuseum und Skiareatest-Präsident Klaus Hönigsberger. © Pashkovskaya

GF Thomas Reisch mit seinem Sohn Markus von Immoos.

Skiareatest-Vize Harald Posch (4.v.l.) begrüßte die Seilbahner von der Planai.

Zum ersten Mal dabei: GF Martin Gudernatsch und Silvia Schissler von v4u.

Das Wintersportmuseum Mürzzuschlag zeigt interessante Exponate.

Die Kreischberg-Geschäftsführer Karl Fussi und Wolfgang Gerold.

Reiteralm-GF Daniel Berchthaller (2.v.l.) mit Stefan Winter (2.v.r.) von Alturos Destinations mit den Nostalgie-Skiläufern Hans und Robert.

Fachgruppenobmann Fabrice Girardoni und Fachgruppen-GF Oliver Käfer blicken zuversichtlich in die kommende Wintersaison. © Pashkovskaya

112 Millionen Euro Umsatz in der Saison 2018/19 und Rekordinvestitionen

Die Steirischen Seilbahnen nehmen weiterhin Kurs nach oben: Die Saison 2018/2019 bescherte der Branche erneut einen Umsatzrekord mit 112 Millionen Euro – und das trotz eines wettermäßig turbulenten Jahreswechsels mit teils schwer zu bewältigenden Schneemengen und damit verbundenen Betriebsunterbrechungen in einigen Skigebieten. Die Branche hat heuer mehr als 64 Millionen Euro in die Zukunftssicherung investiert. Damit gelingt ein weiterer Ausbau von Qualität, Sicherheit und Komfort der weiß-grünen Skigebiete. Rund 34 Millionen davon fließen in den Neubau der 10er-Kabinenbahn auf die Planai sowie in den Bürgeralpe Express auf die Mariazeller Bürgeralm.

Die steirischen Skigebiete blicken auf eine sehr erfolgreiche Wintersaison zurück. Mit einem Umsatz von 112 Millionen Euro konnte das Vorjahresergebnis um knapp 4 Prozent übertroffen werden, obwohl die Rahmenbedingungen zum Teil nicht optimal waren: „Wir hatten zwar einen frühen Saisonstart, dann allerdings einen sehr turbulenten Jänner mit ungünstigen Witterungslagen und viel Sturm und Schnee, was in manchen Skigebieten vorübergehend zu Betriebseinschränkungen geführt hat“, so Fachgruppenobmann Fabrice Girardoni bei der Präsentation der Zahlen im Rahmen der Branchentagung im Wintersportmuseum Mürzzuschlag am 27. September. „Andererseits hatten wir dadurch eine sehr gute Naturschneelage, was angesichts der langen Saison mit spätem Ostertermin vielen Skigebieten sehr genützt hat.“ Die Gästezahl ist mit 4 Millionen im Vergleich zur Vorsaison in etwa gleich geblieben.

64 Millionen Euro Investition
Nahezu verdreifacht (von 22 Mio. Euro 2017/18 auf 64 Mio. Euro 2018/19) haben sich die Investitionen in den Ausbau von Qualität, Sicherheit und Komfort sowie in den Neubau von Seilbahnanlagen. Dabei machen sich vor allem die Neuerrichtungen der 10er-Kabinenbahn auf die Planai sowie des Bürgeralpe Express auf die Mariazeller Bürgeralm mit insgesamt 34 Millionen Euro bemerkbar. „Diese Investitionen sichern die Position der steirischen Skigebiete am Skifahrermarkt und sorgen für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den Regionen“, so Girardoni.

371,6 Millionen Euro Wertschöpfung
Stark gesteigert hat sich auch die Wertschöpfung, die insgesamt durch Seilbahnnutzer erzielt werden konnte: Mit 371,6 Millionen Euro wurde der Vorjahreswert von 290,4 Millionen Euro weit übertroffen. Die Seilbahnen selbst sorgen mit ihren insgesamt 1.240 Arbeitsplätzen für eine Wertschöpfung von 69,6 Millionen Euro (2017/18: 61,8 Mio. Euro). Die Steirischen Seilbahnen sichern damit insgesamt 6.740 Arbeitsplätze und ermöglichen eine Gesamtwertschöpfung von 371,6 Millionen Euro. Das bedeutet auch gute Einnahmen für die Staatskassen: Allein 104,1 Millionen Euro an Umsatzsteuer wurden dadurch heuer abgeführt.

Wirtschaftsmotor Seilbahnen
Mit einem Wertschöpfungsfaktor von 7,4 erweisen sich die Steirischen Seilbahnen als starker Wirtschaftsmotor in den Regionen. Fabrice Girardoni: „Das bedeutet, dass pro 1.000 Euro an ausgezahlten Löhnen, Gehältern und Gewinnen 7.400 Euro an Wertschöpfung entstehen.“ Der durchschnittliche Seilbahnnutzer gibt übrigens 188,5 Euro pro Tag aus. Davon entfallen 30 Prozent auf die Beherbergung, 18 Prozent auf die Seilbahn- und Lifttickets und rund 16 Prozent auf die Gastronomie.

Gut gerüstet in die Zukunft
Die steirischen Betriebe haben sich international einen Namen gemacht. In Zukunft sollen die Angebote vor allem in den Sommermonaten weiter ausgebaut werden. Für die Wintersaison konnten auch kleinere und mittlere Skigebiete durch die Qualitätsoffensive des Landes, die noch bis Ende 2019 läuft, in die Zukunft investieren. Gerade diese spielen für die Branche eine wichtige Rolle: „Wir brauchen die kleinen Betriebe, bis hin zu den Dorfliften. Sie sind wichtige Freizeiteinrichtungen und sorgen für Skifahrernachwuchs“, so Fabrice Girardoni.