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Verleihung „Steirisches Pistengütesiegel"

Erstverleihung an das Skigebiet Mönichwald: Landtagsabgeordneter Hubert Lang, Josef sen. Schwengerer, Christina Schwengerer, Mag. Fabrice Girardoni und Josef jun. Schwengerer. ©Lunghammer

Große Freude bei Planai-GF Georg Bliem und seinem Team: (hinten:) Aufsichtsratsvorsitzender Hofrat Dr. Hellmuth Schnabl, Bürgermeisterin Schladming Elisabeth Krammel, Galsterberg-GF Peter Weichbold, Josef Zörweg, Bürgermeister Michaelerberg-Pruggern Huber Hannes, Bernhard Schupfer, Planai-GF Georg Bliem; (vorne:) Alexander Seebacher, Hannes Resch, Thomas Pitzer, Wolfgang Perhab, Martin Perhab. ©Lunghammer

Mag. Fabrice Girardoni erhielt für sein Skigebiet Stuhleck das Pistengütesiegel, überrreicht von Obmann-Stv. der Fachgruppe Seilbahnen Mag. Daniel Berchthaller. ©Lunghammer

Hauser Kaibling-GF Klaus Hofstätter nahm den „Oscar“ der steirischen Seilbahnen, stellvertretend für das ganze Team entgegen. ©Lunghammer

Lachtal: Landtagsabgeordneter Hubert Lang, Franz Galler, Reinhard Kargl, Mag. Fabrice Girardoni und KommR Sigi Brandstätter (Vizepräsident Skilehrerverband Steiermark). ©Lunghammer

Das erste Pistengütesiegel für das Skigebiet Grebenzen St. Lamprecht: Landtagsabgeordneter Hubert Lang, Bernhard Plank, Mag. Fritz Sperl (Bürgermeister St. Lambrecht) und Mag. Fabrice Girardoni. ©Lunghammer

Weiterverleihung an Mariazell: Landtagsabgeordneter Hubert Lang, Johann Kleinhofer mit Team und Mag. Fabrice Girardoni. ©Lunghammer

Neun Skigebiete ausgezeichnet

Es ist der „Oscar“ der steirischen Seilbahnen: das Pistengütesiegel. Gleich neun steirische Skigebiete dürfen sich heuer über die begehrte Auszeichnung freuen. „Sie steht für höchste Qualität, Vielseitigkeit und Innovationskraft und belegt damit die herausragende Arbeit unserer Unternehmen“, gratulierte Fachgruppenobmann Fabrice Girardoni heute allen Preisträgern im Grazer St. Veiter Schlössl. Das Gütesiegel steht für höchste Sicherheit und Qualität im Wintersport.

Erstmals das Gütesiegel verliehen bekam heuer das Skigebiet Mönichwald. Mit rund 5 Pistenkilometern und 3 Schleppliften, einem Übungslift sowie Zauberteppich gehört es zu den Kleinskigebieten. Der Hochwechsel, der Panoramaberg der Region Joglland-Waldheimat ist der östlichste Skiberg der Steiermark. Hier gibt es nicht nur familienfreundliche Abfahrten, sondern auch eine große Kinderlandschaft mit jeder Menge Spaß und Action für die kleinsten Besucher. Aber auch die Großen kommen mit „Let´s Carve - schneesicheren, bestens gebügelten Pisten“ sowie fetzigem Apres´ Ski im "Ochsenloch", der mit Sicherheit urigsten Skihütte in der Region Joglland – Waldheimat, auf ihre Kosten. Eine Ski- und Snowboardschule und ein Sportshop mit Verleih vor Ort runden das Angebot ab.

Eine Premiere feierte auch das in der Region Murtal im Herzen der Steiermark liegende Skigebiet Grebenzen St. Lamprecht: Hier bekam man das Gütesiegel erstmals weiterverliehen. Auf der Grebenzen punktet man vor allem mit Jugendtarifen für alle unter 28 Jahren und einer von Grund auf modernisierten Beschneiungsanlage. Ebenfalls neu ist die rund 4,5 km lange Rodelbahn für Rodler jeden Alters. Das Skigebiet bietet nicht nur für Familien mit Kindern beste Bedingungen, sondern auch für die Ski-Elite – hat doch das Skigebiet hat auch beste Erfahrungen bei der Austragung von Skirennen für Firmen, Vereine und Schulen und FIS-Strecken für Training und Rennen.

Die zweite Weiterverleihung gab es für den Dachsteingletscher rund um das UNESCO Erbe. Vor 50 Jahren, am 21. Juni 1969, fiel mit der Eröffnung der Dachstein-Gletscherbahn der Startschuss für die Erfolgsgeschichte am Dachsteingletscher. Das Dach der Steiermark punktet bei Skibegeisterten schon ein halbes Jahrhundert lang mit den grandiosen Abfahrten inmitten schroffer Felsen mit Aussicht auf das berühmte „Dreigestirn“. Dazu gibt es Attraktionen wie den Dachstein Eispalast, den Sky Walk und die Hängebrücke mit der „Treppe ins Nichts“. Mit den Skirouten rund um den höchsten Berg der Steiermark kann der Gast dieses einzigartige Naturparadies einen ganzen Tag lang genießen.

Bereits zum dritten Mal ging das steirische Pistengütesiegel an das Skigebiet Galsterberg - der gallische Skiberg in Pruggern in der Region Schladming-Dachstein. Ein kleines, aber äußerst feines Skigebiet, bei dem die alten Beschneiungsgeräte nun durch neue ersetzt wurden – das sorgt für höchste Pistenqualität. Der Galsterberg wird auch der „Skiberg der Einheimischen“ genannt. Kinder können im gallischen Skidorf – dem Galstiland - unvergessliche Abenteuer erleben. Heuer neu im Winter ist die 360° Panomax Webcam mit Bewegtbild und Nachtübertragung. Dank der Webcam kann zukünftig von zuhause aus die Schneelage sowie das Wetter am Galsterberg erkundet werden.

Die mittlerweile sechste Weiterverleihung feiert das schon mehrfach ausgezeichnete Team des Hauser Kaibling. Mit seiner Parkplatzgarantie ist der Hauser Kaibling der ideale Ersteinstieg in die Schladminger 4-Berge-Skischaukel und punktet auch diesen Winter mit den schönsten Pisten – nicht zuletzt durch die Erweiterung der Beschneiungsanlage sowie zwei neuer Pistengeräte für die kommende Wintersaison. Das atemberaubende Gipfelpanorama auf 2.015 Meter, die Genussinsel mit Panoramaliegen, die 1.460 Meter lange XXL Funslope und 15 Skihütten mit Bedienung machen jeden Skitag zum Erlebnis. Kulinarische Neuheit: Die beliebte Krummholzhütte wurde umgebaut und erweitert und erstrahlt diesen Winter in neuem Glanz.

Auch am Skigebiet Lachtal, der Heimat von Ski-Ass Nici Schmidhofer, hängt das Gütesiegel bereits zum sechsten Mal. Die Lachtal Lifte investierten massiv in die Verstärkung der Beschneiungsanlagen. Im Zuge dieser Arbeiten entstand eine neue 800 m lange Piste. Kinderfreundlichkeit wird am Lachtal tatsächlich „GROSS“ geschrieben. Das Kinder-Lachtal ist ein Areal für die Kleinsten, geschützt und sicher. Mit einem Zauberteppich zum Hochschweben und mit einem Seil-Lift für die Anfänger. Im neuen Erlebnisparcours „Wildes Lachtal“ treffen die kleinen Gäste auf Hirsch, Hase, Bambi & Co.

Die ebenfalls sechste Weiterverleihung feiert das Skigebiet Mariazeller Bürgeralpe mit seinen 10 Pisten und 14 Pistenkilometern. Am 7. Dezember wird der brandneue „Bürgeralpe Express“ eröffnet: Die erste Einseilumlaufbahn der Hochsteiermark bringt künftig bis zu 800 Personen pro Stunde direkt vom Ortszentrum Mariazells auf die Bürgeralpe. 120 neue Parkplätze in der Nähe der Talstation sorgen für weiteren Komfort. Weitere Investitionen für die nächste Wintersaison waren der Ausbau der Beschneiungsanlage mit 1800 Meter Rohrleitungen, neuer Pumpenstation und neuen Schneekanonen. Weiters wurde eine Pistengerätehalle gebaut und ein neues Pistengerät angeschafft.

Ebenso oft wurde nun auch der Leitbetrieb Planai-Hochwurzen-Bahnen – das Zentrum der Schladminger 4-Berge-Skischaukel – ausgezeichnet. Ob sportlicher Skifahrer, flotter Pistenflitzer oder Genießer – die Planai und Hochwurzen bieten ihren Gästen ein abwechslungsreiches Skivergnügen. Ab 6. Dezember 2019 sorgt die neue hochmoderne 10er-Gondelbahn für einen bequemen Start in den Skitag. In nur zwölf Minuten gelangen Skifahrer auf die Planai - die Panoramaverglasung der neuen Kabinen ermöglicht dabei einen einzigartigen Panoramablick in die Schladminger Tauern und auf das Dachsteinmassiv. Der moderne Innenbereich bei der Talstation bietet den Gästen viel Platz, großzügige und gemütliche Sitzgelegenheiten runden das Wohnzimmerfeeling ab. Das runderneuerte und erweiterte Hopsi-Winterkinderland im Bereich Märchenwiese wird Groß und Klein begeistern. Berg-Highlights wie Funslope und Funcross sind Spaßgaranten für die ganze Familie. Die neue Bar "FINALE" direkt bei der Talstation der Planai-Seilbahn bietet den Wintersportlern das perfekte Ambiente für einen gemütlichen Einkehrschwung.

„Weiterverleihung mal 6“ heißt es auch in der Hochsteiermark im Skigebiet Stuhleck. Das beliebteste Tagesskigebiet des Landes und zugleich größte im Osten Österreichs bietet für alle Wintersportler etwas – heuer zudem erstmals auch einen Bergadvent mit dem höchstgelegenen Christkindlmarkt der Steiermark (ab 30. November). Um auch auf den Skipisten ein entsprechendes Winterwunderland zu garantieren, wurden im Vorjahr ein weiterer Speicherteich ausgebaut und zusätzliche Schneekanonen angeschafft. Dadurch können die Abfahrten früher in Betrieb genommen werden, weiters wurde im Vorjahr eine zusätzliche Piste im Bereich der Weißenelfenbahn gebaut.

Schulterschluss für höchste Wintersport-Qualität
„Damit zeigt sich die Steiermark als vielseitiges und attraktives Wintersportland, das mit großer Bandbreite, unterschiedlichen Ausrichtungen und stets höchster Qualität punktet“, betont Fachgruppenobmann Girardoni. Daneben nutzte der Fachgruppenobmann auch die Gelegenheit, sich bei Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl für die Verlängerung der Qualitätsoffensive zu bedanken. Diese ermögliche es vor allem kleinen und mittleren Skigebieten, anstehende Modernisierungen der Infrastruktur umzusetzen. „Damit trägt das Land wesentlich dazu bei, den Standard weiter zu heben und unternehmerisch dringend notwendige Maßnahmen zu erleichtern“, sagt der Obmann. Die Seilbahnen würden, so Girardoni, es als verlässliche Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzmotoren in den ländlichen Regionen danken. „Denn von den Seilbahnen profitieren vor allem die Regionen: Der Wertschöpfungsfaktor von 7,4 belegt, dass pro 1.000 Euro an ausgezahlten Löhnen insgesamt 7.400 Euro in der Region bleiben. Auf diesen Effekt sind wir stolz und wir werden alles dafür tun, mit unserem Schaffen auch in Zukunft zum Wohlstand in unserem Land beizutragen.“

Das Skigebieten Mönichwald erhielt heuer erstmals das begehrte Pistengütesiegel, in den Gebieten Grebenzen St. Lamprecht, Dachstein, Galsterberg, Hauser Kaibling, Lachtal, Mariazeller Bürgeralpe, Planai-Hochwurzen und Stuhleck erfolgte eine Weiterverleihung für drei Skisaisonen. Nach der Erstüberprüfung werden die Skigebiete alle drei Jahre inspiziert. Auch unangemeldete Kontrollen gehören zur regelmäßigen Prüfung. „Bereits 21 Skigebiete tragen mit Stolz das Steirische Pistengütesiegel! Das ist ein klares und deutliches Statement, dass bei uns Sicherheit und Qualität an erster Reihe stehen“, so Fabrice Girardoni, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen.