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VITALPIN

Bedanken sich bei der heimischen Bevölkerung: Theresa Haid und Hannes Parth.

setzt ein konkretes Zeichen und sagt „Danke“ für das gelebte Miteinander im Alpenraum

Im Rahmen einer groß angelegten und länderübergreifenden „DANKE“-Kampagne verlost Vitalpin mehr als 2.000 Berg- und 4 nachhaltige Urlaubserlebnisse im Alpenraum.

Vitalpin, die internationale Interessensgemeinschaft für alpines Wirtschaften mit einem Mitgliedernetzwerk von 970.000 Personen und Betrieben in 54 Mitgliedsorganisationen, setzt nun erste konkrete Maßnahmen in Richtung Tourismusgesinnung und Bewusstseinsbildung. „Der Tourismus stellt im Alpenraum eine unverzichtbare Lebensader dar und sorgt damit in einem sensiblen Umfeld für einen hohen Lebensstandard. Viele Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen tragen tagtäglich dazu bei – deshalb sagen wir ,DANKE'“, erklärt Vitalpin-Obmann Hannes Parth den Hintergrund der Kampagne.

Dialog statt Polarisierung
„Der Tourismus ist einerseits eine der wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen für Wohlstand und Arbeitsplätze, sorgt darüber hinaus auch für eine Infrastruktur, die die Freizeitqualität der Bevölkerung bereichert, steht andererseits aber auch in den Augen der einheimischen Bevölkerung für Belastungen“, so Parth. „Polemiken und Polarisierung bringen uns nicht weiter, sie spalten die Gesellschaft. Vitalpin setzt auf den Dialog, will gemeinsame tragfähige Visionen entwickeln und setzt sich so für ein besseres Miteinander und das Gleichgewicht zwischen Menschen, Wirtschaft und Natur ein.“ Wie wichtig die alpine Tourismuswirtschaft ist, belegt Stefan D. Haigner, von der Wirtschaftsforschungsgesellschaft GAW, am Beispiel Tirol: „Die gesamte Bruttowertschöpfung, die auf den Tourismus zurückgeführt werden kann, beträgt € 6,4 Mrd. Gemessen an der gesamten Bruttowertschöpfung Tirols sind das 23,9 %. Damit einher gehen ca. 79.500 Arbeitsplätze und eine Lohnsumme von insgesamt 2,8 Mrd. Euro. Die wirtschaftliche Breitenwirkung ist dabei erheblich, denn es geht praktisch jeder zweite Euro der im Tourismus erwirtschaftet wird, an Unternehmen außerhalb der Branche und kommt damit anderen Unternehmen zugute.“

„DANKE“-Kampagne als symbolische Verbeugung
Die „DANKE“-Kampagne versteht Vitalpin-Geschäftsführerin Theresa Haid in diesem Kontext als symbolische Verbeugung vor der heimischen Bevölkerung: „Der Alpintourismus und der damit verbundene Wohlstand wäre ohne den Einsatz der Einheimischen – sei es als Arbeitskraft, sei es als Unternehmer in nahezu jeder Branche – nicht möglich. Nun möchten wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten bei all jenen bedanken, die gemeinsam für das Wohlergehen und die Lebensqualität in unseren Bergen sorgen – auch und vor allem bei jenen, die durchaus Belastungen ausgesetzt sind“.

Über 2.000 Tickets und Kurzurlaube für Einheimische
Das seit März stark wachsende Netzwerk von Vitalpin, das Betriebe und Institutionen sämtlicher Branchen alpinen Wirtschaftens beinhaltet, hat nun über 2.000 Bergbahntickets zur Verfügung gestellt. In einem Gewinnspiel werden darüber hinaus vier Hauptgewinne verlost. Zu gewinnen gibt es je einen Kurzurlaub inkl. nachhaltiger Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in einem der vier Vitalpin-Länder.

Mehr an Wert, statt Mehr an Menge
Vitalpin will sich aber – abseits aller Symbolik – künftig vor allem für ein neues Verständnis von nachhaltigen Wirtschaftskreisläufen einsetzen und mit konkreten Initiativen Akzente setzen. „Unser Fokus ist ein ‚Mehr an Wert‘, statt einem ‚Mehr an Menge‘. Diesen Zugang wollen wir breit verankern, damit neue Projekte auch in weiten Teilen der Bevölkerung konsensfähig sind“, erklärt Haid. Im öffentlichen Meinungsdiskurs zur Zukunft alpinen Wirtschaftens erkennt Haid einen positiven Trend: „Es findet eine Sensibilisierung für nachhaltige Formen alpiner Bewirtschaftung und im Tourismus statt, das freut mich sehr. Auch der Anteil an Einheimischen, die zuhause urlauben und ihre Freizeit genießen wächst stetig – das mag auch als Beleg für eine intakte Tourismusgesinnung gelten. Involvierte Akteure und die Bevölkerung sollten gemeinsam am Tourismus von morgen arbeiten – als stabile wirtschaftliche Basis, die im Einklang mit der Natur, unter Schonung der Ressourcen für uns und unsere Kinder den Lebensraum Alpen sichert.“

Wertschöpfung des Tourismus schlägt sich nieder
Auch der Präsident der Wirtschaftskammer Bozen, Michl Ebner, unterstreicht diese Bedeutung für Südtirol und begrüßt die DANKE-Kampagne: „Die Südtiroler Wirtschaft ist nicht zuletzt aufgrund des Tourismus sehr solide. Auch die Diversifikation und die enge Vernetzung der einzelnen Sektoren spielt eine große Rolle: Der Tourismus ist eng verknüpft mit dem heimischen Nahrungs- und Genussmittelsektor, dem Groß- und Einzelhandel, aber auch mit dem Handwerk und der Landwirtschaft. Die Wertschöpfung des Tourismus schlägt sich branchenübergreifend sehr positiv nieder."

Beitrag zur alpinen Lebensqualität
Der Geschäftsführer der Marketing GmbH des deutschen Skiverbands (DSV), Walter Vogel, weist auf die Breitenwirkung des Tourismus im Sportbereich hin: „Die Bergnatur und die darin eingebetteten Wintersportgebiete mit ihren Seilbahnen definieren für uns die Qualität des Sportraums. Sowohl für Leistungssportler, aber vor allem auch für Vereine und Freizeitsportler, die die Angebote gerne nützen und so von der Lebensqualität der Alpen profitieren, schafft der Tourismus so im Lebensraum Alpen einen starken Mehrwert.“

Die Tickets, die im Rahmen der DANKE-Kampagne gewonnen werden, sind in den Herbstwochen bis zum Saisonende der jeweils ausgewählten Bergbahn gültig. Die kostenlose Ticketvergabe startet am 12. September. Hier geht’s zum Gewinnspiel: www.vitalpin.org/danke

ÜBER VITALPIN
Bereits die Vorstellung von Vitalpin, der neuen internationalen Interessensgemeinschaft für alpines Wirtschaften, stieß im März 2019 auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin auf großes Interesse. Seither wächst das branchenübergreifende Netzwerk rasant und umfasst mittlerweile ein Mitgliedernetzwerk von 970.000 Personen und Betrieben in 54 Mitgliedsorganisationen aller alpinen Wirtschaftsbereiche aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Somit ist es gelungen in kurzer Zeit eine solide Basis zu schaffen, die nun Grundlage für die operative Umsetzung der hochgesteckten Ziele bildet. Mit Diskussionsformaten, einer Wissensdatenbank und ausgewählten Kommunikationspartnern soll zukünftig eine Vermittlerrolle zwischen Menschen, Wirtschaft und Natur eingenommen werden.

Weitere Informationen: www.vitalpin.org