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Vitalpin beweist Resonanz

Hannes Parth und Theresa Haid zeigen sich stolz. ©Vitalpin/Jochum

Mitgliederzahl in einem Jahr mehr als verdreifacht

Vitalpin erarbeitet branchenübergreifend zukunftsweisende und nachhaltige Lösungen – ein Jahr volles Engagement für die alpine Tourismuswirtschaft zeigt Wirkung. Nachdem sich der Verein im Rahmen der letztjährigen ITB erstmals der Öffentlichkeit präsentiert hat, ist die Zahl der Mitglieder, die im Gründungsjahr noch bei 25 lag, innerhalb nur eines Jahres auf 90 angestiegen. 170 Beiträge in internationalen Medien mit einer Reichweite von über 26 Millionen Lesern beweisen, dass die neue Stimme aus dem Tourismus gehört wird. Der Auftritt auf 65 Events und 25 von Vitalpin gehaltene Vorträge leisten den Rest.

Wie sehr sich Engagement und Herzblut für eine gemeinsame Sache lohnen können, beweist Vitalpin eindrucksvoll. Anlässlich der Vorstandssitzung vergangene Woche, zieht der Verein Bilanz. Vitalpin versammelt heute drei Mal so viele Partner aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz wie noch vor einem Jahr. Insgesamt sind das mehr als 960.000 Menschen und Betriebe, die von und mit dem Tourismus leben und von einem funktionierenden Tourismus abhängen. „Gerade durch die aktuelle Corona-Krise werden uns die hohe Bedeutung und der Nutzen des Tourismus für die Menschen in den Alpen wieder deutlich vor Augen geführt. Genau dafür setzen wir uns ein. Unser Netzwerk ist essenziell, um in den so wichtigen Dialog zwischen Menschen und Organisationen in den Alpen zu treten. Eben jetzt ist es noch wichtiger, zusammenzustehen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen,“ so Theresa Haid, Geschäftsführerin von Vitalpin.

Ziel des Vereins: Zukunft in den Alpen konstruktiv gestalten
„Schützen“ und „Nützen“ sind die Prinzipien, auf denen die drei Grundpfeiler von Vitalpin stehen: Menschen, Tourismus und Natur in den Alpen. „Diese drei Themenfelder stehen in enger Beziehung zueinander und dürfen nicht isoliert voneinander betrachtet werden,“ so Haid. Vitalpin fördert daher den Dialog und agiert als Vernetzer, um das Tourismusbewusstsein und die Tourismusgesinnung positiv zu beeinflussen. Die Tourismusbranche und die damit verbundene Freizeitwirtschaft haben für viele Alpenregionen eine zentrale Bedeutung für Einkommen und Beschäftigung. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass sich Gast, Mitarbeiter und Einheimische gleichermaßen wohl und wertgeschätzt fühlen. „Zukünftige touristische Projekte müssen noch stärker unter Beachtung der gestiegenen ökologischen Anforderungen, die unsere Umwelt verlangt, umgesetzt werden. In Zeiten des Klima- und Gesellschaftswandels braucht es ein Umdenken: Von den Extremen zurück zum rechten Maß,“ führt Haid weiter aus.

Klimaschutz im Alpenraum
Im ersten Bestandsjahr konnte Vitalpin bereits einige Projekte im Bereich des ökologischen Wirtschaftens mit der alpinen Natur umsetzen. Ein Meilenstein war die Klimaneutralität der Silvretta Seilbahn AG: Als eines der größten Skigebiete der Alpen engagiert sich das Unternehmen seit 2019 intensiv im Klimaschutz: die CO2-Emissionen des Skibetriebs wurden in einem ersten Schritt berechnet und analysiert. Folglich wurden und werden konsequent Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks der Silvretta Seilbahn AG gesetzt. Theresa Haid freut sich auch über die Sogwirkung in der Tourismuswirtschaft, denn zukünftig wird die Initiative noch auf viele weitere Skigebiete im Alpenraum sowie andere Tourismusbetriebe ausgeweitet: „Viele unserer Mitglieder haben reagiert und wollen sich in diese Richtung entwickeln. Damit war das Pilotprojekt sicher ein Leuchtturmprojekt mit Folgewirkung.“ Im nächsten Schritt ist Vitalpin gerade dabei einen Klimaschutzfond mit direktem Bezug auf den Alpenraum einzurichten, der es möglich macht, direkt in Klimaschutzprojekte der eigenen Region zu investieren.

Neues Miteinander im Tourismus
Zusätzlich zur internationalen Medienpräsenz – mit 170 Beiträgen wurde eine Reichweite von 26 Millionen Lesern erreicht – ist Vitalpin auch auf zahlreichen Veranstaltungen präsent. Möglich wurde dies auch durch die Erweiterung des Teams, das innerhalb des letzten Jahres verdoppelt hat. „Was wir im ersten Jahr schon erreicht haben, macht mich stolz. Es ist schön, zu sehen, wie unsere Vision eines neuen Miteinander im Tourismus, mit der wir vor über einem Jahr gestartet sind, schon eine solche Form angenommen hat,“ so Hannes Parth, Obmann von Vitalpin.

Auch Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen, ist von dem Verein überzeugt: „In dieser schwierigen Zeit rund um das Coronavirus wird jedem von uns wieder bewusst, wie wichtig der Tourismus und die Freizeitwirtschaft für die heimische Wirtschaft ist. Geht es den Tourismustreibenden im Land gut, wirkt sich das positiv auf die anderen Wirtschaftssektoren aus. In diesem Zusammenhang spielen Organisationen wie Vitalpin eine wichtige Rolle. Die Handelskammer Bozen ist in Südtirol der lokale Ansprechpartner für Vitalpin.“

Das Vitalpin-Jahr im Überblick


www.vitalpin.org