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Zermatt Bergbahnen

Offizielle Einweihung: Martin Leitner (Vorstandsmitglied LEITNER ropeways), Franz Julen (VRP ZBAG), Bundesrätin Doris Leuthard, Hans Peter Julen (ehemaliger VRP ZBAG und Pate der neuen Bahn), Markus Hasler (CEO ZBAG). © Marc Kronig

Mit dem "Matterhorn glacier ride" zur höchsten Bergstation Euro- pas auf 3’821 m.

Die neue Attraktion für Besucher: „Matterhorn glacier ride“. © Marc Kronig

Die neue 3S Bahn verbindet die Bergstation Trockener Steg mit dem Klein Matterhorn. © Marc Kronig

Die Bahn bietet 25 Gondeln mit je 28 Sitzplätzen aus der Design- schmiede von Pininfarina. © Marc Kronig

Einweihungsfahrt: Franz Julen (VRP ZBAG), Markus Hasler (CEO ZBAG), Bundesrätin Doris Leuthard, Pfarrer Stefan Roth, Jacques Melly (Staatsrat), Martin Leitner (Vorstandsmitglied LEITNER ropeways), Jean-Michel Cina (Verwaltungsrat ZBAG). © Marc Kronig

„Crystal ride“ Glasboden-Kabi- nen erwarten die Gäste. © Marc Kronig

Video-Leitstand von Kapsch BusinessCom.

Die Talstation des „Matterhorn glacier ride“. © Marc Kronig

CEO ZBAG Markus Hasler mit Kamran Kiafar von Kapsch BusinessCom.

MATTERHORN GLACIER RIDE

Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde der «Matterhorn glacier ride», die höchste 3S Bahn der Welt, plangemäß eröffnet. Zermatt ist damit um eine Attraktion reicher. Ab Beginn der Wintersaison 2018/19 kann die Bahn von den Gästen benutzt werden, um das Klein Matterhorn zu erreichen.

Ein Eröffnungsevent, wie es sich für ein Gemein- schaftsprojekt der Superlative gehört – am Samstag wurde die neue 3S Bahn, die die Bergstation Tro- ckener Steg mit dem «Matterhorn glacier paradise» auf dem Klein Matterhorn (3‘883 Meter über Meer) verbindet, offiziell eröffnet und eingeweiht. Dies unter Beisein von Baubeteiligten, Medien und viel Prominenz aus der ganzen Schweiz. Um die Be- deutung des Projekts für die Schweiz und die Tou- rismusbranche noch zu unterstreichen, war Bundes- rätin Doris Leuthard anwesend und durchschnitt das rote Band. Sie gratulierte dabei allen Beteiligten für die großartige Leistung. Damit könne die Schweiz sowohl im Tourismus als auch im Seilbahnbau wiederum neue Maßstäbe setzen. «Darauf dürfen wir stolz sein», sagte die Infrastrukturministerin. Es sei eindrücklich zu sehen, wie der Bau der neuen Seilbahn unter schwierigsten Bedingungen – mit einer Baustelle auf fast 4'000 Metern über Meer – möglich wurde. Für Unterhaltung zwischen den Ansprachen sorgte unter anderem Freddy Nock, der einmal mehr seine beeindruckenden Fähigkeiten auf dem Seil zum Besten gab. Rainer Maria Salz- geber war den ganzen Anlass hindurch darum be- sorgt, dass niemand den Faden verliert und führte die geladenen Gäste gekonnt vom Anfang bis zum Schluss durch das offizielle Programm.

Eine wahre Pionierleistung
Für den Bau des 3‘940 Meter langen «Matterhorn glacier ride» zeichnen sich die Zermatt Bergbahnen AG und der Seilbahnhersteller LEITNER ropeways verantwortlich. 25 Gondeln mit je 28 Sitzplätzen aus der Designschmiede von Pininfarina können die Gäste in Zermatt, nach der offiziellen Inbetrieb- nahme der Bahn auf die kommende Wintersaison, für die Fahrt zur höchsten Bergstation Europas auf 3’821 m .ü. M besteigen. Vier davon sind als so genannte «Crystal ride» Kabinen inszeniert. Diese Gondeln sind mit tausenden Swarovski Kristallen veredelt und verfügen über einen integrierten Glasboden. Durch die Verglasung zu ihren Füssen blicken die Fahrgäste fast 200 Meter in die Tiefe – ein Ausblick auf die eindrückliche Gletscherwelt, den man nicht so schnell vergisst und beim einen oder anderen Fahrgast bestimmt ein leichtes Kribbeln im Bauch auslösen wird. Mit einer Beförderungs- kapazität von bis zu 2‘000 Personen stündlich ge- hören Wartezeiten auf Trockener Steg der Ver- gangenheit an. Die neunminütige Fahrt begeistert mit erstklassigem Komfort und einem fantastischen Rundumblick auf das hochalpine Panorama Zermatts.

Hans Peter Julen, abtretender Verwaltungsrats- präsident der Zermatt Bergbahnen AG sagt: «Mit dem «Matterhorn glacier ride» haben wir eine kapazitätsstarke Verbindung zwischen dem Zer- matter Skigebiet und dem italienischen Skigebiet von Cervinia Valtourneche geschaffen. Ich bin sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, mit diesem Bauwerk die Reihe an visionären Projekten in Zermatt weiterzuführen und die bereits hervor- ragende internationale Positionierung unserer Destination weiter zu stärken. Die Bahn ist tou- ristisch enorm wichtig und ermöglicht es vielen Menschen ein fantastisches Erlebnis in der schönsten Bergkulisse der Welt zu erfahren. Ein grosses Dankeschön an alle Beteiligten.»

Franz Julen, neuer Verwaltungsratspräsident der Zermatt Bergbahnen AG ergänzt: «Der Bau der höchsten 3S Bahn der Welt auf das Klein Matter- horn ist nur der Anfang einer noch grösseren Vision: in einem ersten Schritt soll die durch- gehende Bahnverbindung zwischen Zermatt und Italien realisiert werden. Das sogenannte «Alpine Crossing». Diese Alpenüberquerung wird mit der sich bereits in Planung befindenden weiteren 3S Bahn zwischen Testa Grigia und dem «Matterhorn glacier paradise» (Klein Matterhorn) ermöglicht. In einem zweiten Schritt beabsichtigen unsere ital- ienischen Partner mit zwei Bahnen das Skigebiet Zermatt – Cervinia - Valtourneneche mit demjenigen von Val d’Ayas – Alagna - Gressoney zu verbinden (Monte Rosa Ski). Mit zusätzlichen 180 km Skipisten und damit insgesamt 540 km Pistenvergnügen würden wir über eines der grössten Skigebiete der Welt verfügen».

Weltpremiere im Seilbahn-Sektor
Mit der topmodernen Bahnanlage, den luxuriösen Gondeln und der “Crystal ride“ Inszenierung schafft Zermatt einmal mehr etwas Einzigartiges. Weltweit existiert per dato kein vergleichbares Projekt. Der «Matterhorn glacier ride» soll sich so Schritt für Schritt zur unumgänglichen Attraktion für Besucher aus dem In- und Ausland entwickeln. Sandra Stockinger, Leiterin Marketing und Verkauf Zermatt Berg- bahnen AG: «Mit der neuen Bahn bieten wir unseren Gästen mehr Komfort, schaf- fen die Wartezeiten um aufs Klein Matterhorn zu gelangen ab und ermöglichen ihnen eine spektakuläre Seilbahnfahrt über unsere Gletscher. Wir können kaum erwarten zu sehen, wie unsere Gäste auf die Bahn und die «Crystal ride» Glas- boden-Kabinen reagieren und hoffen natürlich, dass sie genauso viel Freude daran haben werden, wie wir bei der Entwicklung und beim Bau.» Drei Dinge sind bei einer Fahrt in den neuen Gondeln in Zermatt auf jeden Fall garantiert: Atemberaubende Aussicht, ein Touch of Glamour und ein gutes Stück Thrill.

www.matterhornparadise.ch