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Mit Abstand sicher Skifahren

Gesundheitsschutz hat für Österreichische Skischulen im Wintertourismus höchste Priorität. ©Österreichischer Skischulverband

Richard Walter, Präsident des Österreichischen Skischulverbandes. ©Österreichischer Skischulverband

Umfangreiche Handlungsempfehlungen für Skischulen veröffentlicht

Skischulen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Wintertourismus. Niemand sonst verbringt so viel Zeit mit den Skischulgästen wie ihre Schneesportlehrer. Eine Sensibilisierung der Mitarbeiter in Skischulen im Hinblick auf die Herausforderungen der kommenden Wintersaison ist deshalb unumgänglich. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Sektion für Hygiene und Mikrobiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, hat der Österreichische Skischulverband umfassende Handlungsempfehlungen rund um den Gesundheitsschutz im Wintertourismus für Skischulen und ihre Mitarbeiter ausgearbeitet. Grundlage dafür: die Vorgaben der Bundesregierung.

„Mehr als 18.000 Schneesportlehrer in 679 Skischulen müssen an einem Strang ziehen, um diesen Winter für alle Beteiligten so sicher wie möglich zu gestalten“, so Richard Walter, Präsident des Österreichischen Skischulverbandes. „Aber nicht nur die Schneesportlehrer an sich sind gefordert, sondern etwa auch Front-Office-Mitarbeiter des Skischulbüros, Kinderbetreuer oder Mitarbeiter für handwerkliche Tätigkeiten – das Handlungsfeld ist umfassender, als es auf den ersten Blick scheint. Wenn wir die Saison erfolgreich meistern wollen, müssen Gesundheitsschutz und Hygiene oberste Priorität haben.“ Unter der Berücksichtigung aller aktuellen Verordnungen wurden deshalb umfangreiche Handlungsempfehlungen für Skischulbüros, Sammelplätze, Kinder(erlebnis)welten, „Aufwärmstuben“, Kindergärten, Kinderrestaurants sowie für den praktischen Schneesportunterricht und die Betreuung von Kindern erarbeitet. Diese befinden sich derzeit in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und werden entsprechend den finalen Vorgaben für den Winter 2020 noch entsprechend verfeinert.

„Das Einhalten des Mindestabstands ist – so wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens – auch im Skischulbetrieb das um und auf“, so Univ.-Prof. Cornelia Lass-Flörl. „Doch wir wissen natürlich, dass genau diese Maßnahme sich in der Betreuung von Kindern schwer bis gar nicht umsetzen lässt. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist deshalb immer die Alternative, sobald der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Mit den Handlungsempfehlungen wird Mitarbeitern aller Einrichtungen des Skischulbetriebs ein Leitfaden für den Winter zur Verfügung gestellt – von der Prävention von Covid-19 über die Registrierung jedes einzelnen Skischulgastes bis hin zu Handlungsanweisungen bei einem Verdachtsfall.“

Zu den Handlungsempfehlungen für Skischulen