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SNOW SPACE SALZBURG

Nachfolger Arthur Moser mit KR Ernst Brandstätter, der in den Ruhestand geht. © Snow Space Salzburg

Das Management von Snow Space Salzburg: Arthur Moser, MMag. Christina König, Ing. Wolfgang Hettegger. © Snow Space Salzburg

Ing. Wolfgang Hettegger, Arthur Moser, MMag. Christina König, KR Ernst Brandstätter, Dir. Mag. Andreas Derndorfer. © Snow Space Salzburg

Eine Legende nimmt Abschied vom operativen Geschäft

Mit Ernst Brandstätter tritt mit Ende Jänner nicht nur ein führender Manager in Snow Space Salzburg in den Ruhestand - eine der prägenden Gestalten bei der Entwicklung des Tourismus im Pongau verlässt die Bühne. Nachfolgen wird ihm der Steirer Arthur Moser.

Der Vorstand der Bergbahnen AG Wagrain und langjährige Geschäftsführer der Bergbahnen Flachau GmbH, KR Ernst Brandstätter, tritt zum 31. Jänner 2019 in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger bestellte der Aufsichtsrat den erfahrenen Seilbahner und bisherigen Geschäftsführer am steirischen Hauser Kaibling, Arthur Moser. Er wird mit Jahresanfang die Agenden Marketing und Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand übernehmen und gemeinsam mit Ing. Wolfgang Hettegger (Vorsitz und Technik) und MMag. Christina König (Finanzen & Kfm. Administration) das Management von Snow Space Salzburg bilden. „Ernst Brandstätter hat durch seine Arbeit in Flachau die Basis für die neue Premium-Marke Snow Space Salzburg gelegt. Mit seiner Erfahrung und Kompetenz hat er einen wichtigen Beitrag zur Zusammenführung der Bergbahnen in Wagrain und Flachau geleistet. Dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der Bergbahnen AG Wagrain, Dir. Mag. Andreas Derndorfer.

Aufstieg zur Top-Destination vorangetrieben
Ernst Brandstätter kam 1986 als gelernter Bankkaufmann zu den Bergbahnen Flachau, 1996 wurde er deren Geschäftsführer und damit auch für die Skigebiete in Eben und Filzmoos verantwortlich. Mit der Fusion der beiden Bergbahnen Wagrain und Flachau 2017 wurde er zusätzlich zu einem der drei Vorstände der Bergbahnen AG Wagrain bestellt. Ernst Brandstätter war über drei Jahrzehnte als Alleingeschäftsführer maßgebend für den Aufstieg der Bergbahnen Flachau GmbH zu einem Leitbetrieb der österreichischen Seilbahnwirtschaft verantwortlich. Darüber hinaus prägte er durch seinen Innovationsgeist und seine Umsetzungsstärke den Aufstieg der Gemeinde Flachau zu einer der Top-Skidestinationen in Österreich entscheidend mit.

Skiweltcup nach Flachau geholt
Dank seiner guten Kontakte zur FIS und zum österreichischen Skiverband holte er in den 90iger Jahren den Skiweltcup nach Flachau. Schon in den 80er Jahren war Ernst Brandstätter Mitbegründer der Salzburger Sportwelt, 2000 war er maßgeblich an der Gründung des Skiverbunds Ski amadé beteiligt, der als größter Skiverbund Österreichs nachhaltige Wirkungen im Salzburger Tourismus ausgelöst hat. Unter den von ihm entwickelten Leuchtturmprojekten hob Ernst Brandstätter den FIS Damen-Nachtslalom in Flachau hervor, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat und dem er als Organisationschef auch 2019 zur Verfügung steht. Ebenso am Herzen liegt ihm die TV-Sendung „Zauberhafte Weihnacht“, die jedes Jahr im Advent international angesehene Pop- und Schlagergrößen nach Flachau bringt und vom ORF sowie dem Bayrischen Rundfunk übertragen wird. Ernst Brandstätter konnte den Fortbestand dieser Sendung kürzlich bis 2023 sichern.

Erfolgreicher Seilbahn-Manager als Nachfolger
Für die großen Fußstapfen eines Ernst Brandstätter konnten die Bergbahnen AG Wagrain einen höchst qualifizierten Nachfolger finden, so Aufsichtsratschef Andreas Derndorfer zufrieden: „Arthur Moser ist ein absoluter Branchen-Experte und erfahrener Manager. Wir sind stolz darauf, ihn für das Management von Snow Space Salzburg gewonnen zu haben.“ Arthur Moser aus Haus im Ennstal ist seit 20 Jahren in der Seilbahnbranche tätig. In seinen zehn Jahren als Geschäftsführer der Hauser Kaibling Seilbahnen trug er durch starke Umsatzsteigerung und hohe Investitionen zur hervorragenden Entwicklung dieses steirischen Paradeskibergs bei. Arthur Moser war auch als Obmann und Sprecher der steirischen Seilbahnen sowie im Vorstand des Fachverbandes der Österreichischen Seilbahnwirtschaft tätig, er ist aktives Mitglied im Ski amadé Vorstand. „Mit dieser Bestellung haben wir die notwendige Weichenstellung vorgenommen, um Snow Space Salzburg zu einer der Top-Skidestinationen in den Alpen weiter zu entwickeln“, sagte Andreas Derndorfer.

Über Snow Space Salzburg
Der Zusammenschluss der drei Bergbahngesellschaften in Flachau, Wagrain und St. Johann zur neuen Premium-Wintersportmarke Snow Space Salzburg wird von einem überbetrieblichen Management geführt und bietet seinen Gästen 120 zusammenhängende Pistenkilometer, 45 modernste Seilbahnanlagen und 100 Prozent Schneegarantie. Im Snow Space Salzburg sind 300 Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) in 25 unterschiedlichen Berufsfeldern beschäftigt. Mit 2 Millionen Erstzutritten und 22 Millionen Beförderungen (Wintersaison 17/18) zählt das Skigebiet zu den Premium Wintersport Destinationen und ist Teil vom Skiverbund Ski amadé – Österreichs größtem Skivergnügen.

www.snow-space.com