s&bt Magazin Ausgabe 01 | 24

14 sbt 1 | 2024 TITELGESCHICHTE Zunächst betrachten wir das Verhältnis von Leistung und Gewicht: Mit Ketten, Schild und Fräse wiegt der Leitwolf trotz seiner Größe gerade mal 11,4 Tonnen. In Verbindung mit dem 530 PS starken MTU-Motor, der 2.600 Nm Drehmoment liefert, werden beste Schubkraft und auch Manövrierfähigkeit geboten, was dem Fahrer schnelle Reaktionszeiten ermöglicht. Darüber hinaus werden das maximale Drehmoment und die maximale Leistung bei vergleichsweise niedrigen Drehzahlen erreicht, was bedeutet, dass der Motor bei maximaler Performance weniger Kraftstoff verbraucht. All dies trägt zur Gesamteffizienz des Fahrzeugs bei. In anderen Worten: mit einem Leitwolf lässt sich mit weniger Kraftstoff und in kürzerer Zeit mehr Fläche als mit jedem vergleichbaren Pistenfahrzeug präparieren. Bezüglich Gewichtsverteilung und Schwerpunkt sind die Prinoth-Pistenfahrzeuge optimiert: Der Reihensechszylinder-Motor im Leitwolf ist direkt hinter der Kabine positioniert, was das Fahrzeug ausbalanciert und das Gewicht gleichmäßig auf die Ketten verteilt. Der Vorteil dieses zentralen Schwerpunktes ist eine stabilere Maschine mit besserer Traktion beim Bergauf- und Bergabfahren sowie beim Rückwärtsfahren bei jeglichen PisDer Rudelführer der Pistenfahrzeuge. Die Erfolgsgeschichte des Leitwolfs erstreckt sich über mehr als zwei Jahrzehnte, die Ursprünge der Firma Prinoth und das Know-how im Bau von Pistenfahrzeugen reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Diese lange Historie erklärt das umfangreiche Wissen und die langjährige Erfahrung, die in die Konstruktion der Fahrzeuge einfließen und wie die herausragende Balance zwischen Leistung und Wendigkeit den Leitwolf zum effizientesten Pistenfahrzeug weltweit macht.

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