s&bt Magazin Ausgabe 12 | 23

28 sbt 6 | 2023 sprechend. Dieser bietet neben seiner Umweltfreundlichkeit zudem das Potenzial, energieautark zu werden. Wir beteiligen uns dahingehend an einem regionalen Forschungsprojekt, dessen Ziel es ist, überschüssige regionale Energie in „grünen“ Wasserstoff umzuwandeln. Wasserstoff als Energiequelle zu nutzen, erfordert auch eine Umrüstung unserer Infrastruktur. Es ist daher unsere Aufgabe, unsere Anlagen entsprechend anzupassen, um bis zur vollen Marktreife gerüstet zu sein. Durch die Geschwindigkeit aller von Snow Space Salzburg gesetzten Maßnahmen und die Schnelligkeit ihrer Umsetzung nehmen Ihre Bergbahnen eine führende Rolle im DACH-Raum ein. Im Allgemeinen ist ein stark wachsendes Nachhaltigkeitsbewusstsein in der Branche zu beobachten, das sich von den Herstellern bis hin zu den Seilbahnunternehmen durchzieht. Dieser Trend ist national wie auch international festzustellen. Jeder Part übernimmt seine Verantwortung und treibt die Innovation in seinem Bereich voran, wovon wiederum alle profitieren. Wir begrüßen diese Entwicklung, da es der gesamten Wintersportbranche langfristig eine umweltfreundliche Ausrichtung ermöglicht. Wenn wir mit unseren Maßnahmen und dem erlangten Wissen unseren Teil beitragen können, freuen wir uns umso mehr. Wie viel fehlt aus heutiger Sicht noch, um das Ziel, ab 2025/2026 als Skigebiet klimaneutral sein, zu erreichen? Wir haben bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt und sind auf einem sehr guten Weg. Mit der Umrüstung der Pistenflotte auf HVO-Kraftstoff machen wir in der kommenden Saison einen weiteren großen Schritt in Richtung Klimaneutralität. Doch wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass die An- und Abreise der Skigäste einen erheblichen Anteil an der CO2-Bilanz eines Skitages bzw. Skiurlaubes ausmacht. Wir setzen deswegen neben einer transparenten Kommunikation und Aufklärung auf den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. In der vergangenen Wintersaison haben wir die Zugfahrten unserer Gäste mit den Österreichischen Bundesbahnen ins Skigebiet aus dem gesamten Bundesland Salzburg finanziert. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen, der unmittelbare Skigebietseinstieg neben dem Bahnhof St. Johann im Pongau ist dabei natürlich von Vorteil. Wir erwarten, dass im bevorstehenden Winter mehrere Seilbahnen diese Idee aufgreifen werden, was wir sehr positiv sehen. Wenn alle an einem Strang ziehen und öffentliche Verkehrsmittel die gängige Form der An- und Abreise an einem Skitag werden, können Unmengen an CO2 eingespart werden. PR www.snow-space.at INTERVIEW Fotos: Snow Space Salzburg (3)

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